Falco: Die Wahrheit
Horst Bork war 15 Jahre lang Manager, Freund und engster Vertrauter des größten deutschsprachigen Popstars aller Zeiten.
Falco ist mit Rock Me Amadeus etwas Einzigartiges gelungen: 1986 kletterte der Song als erstes und bisher einziges deutschsprachiges Lied bis auf Platz eins der US-Charts. Auch Songs wie Der Kommissar, Jeanny und Mutter, der Mann mit dem Koks ist da sind unvergessen.
Dass das Interesse an seiner Person auch gut zehn Jahre nach seinem Tod 1998 nicht nachgelassen hat, bezeugen die Verkäufe des 2007 erschienenen Albums Hoch wie nie, genauso wie die Filmbiographie Falco – Verdammt, wir leben noch! von 2008 oder das Musical Falco meets Amadeus (FMA).
Horst Bork, Manager und engster Vertrauter Falcos, der ihn während seiner gesamten Karriere begleitete, schildert dessen Anfänge und seine Höhen und Tiefen. Er plaudert aus dem Nähkästchen, wie Falco zu Frauen, Drogen und Geld stand, und erzählt, was es mit Falcos sagenumwobenem Tod wirklich auf sich hat.
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DER STAR
Bereits zu Lebzeiten verkaufte Falco rund 60 Millionen Tonträger in aller Welt. Seinen Durchbruch erlebte er 1981 mit Der Kommissar, der Titel Rock Me Amadeus erreichte 1986 als erstes und bisher einziges deutschsprachiges Lied die Spitze der US-Billboard-Charts. Mit Jeanny provozierte er im selben Jahr einen handfesten Skandal. Nachdem es einige Jahre still um Falco geworden war, erlebte der »erste weiße Rapper« sein Comeback mit dem Song Mutter, der Mann mit dem Koks ist da. 1998 starb der Künstler bei einem Autounfall. Das Album Hoch wie nie, veröffentlicht 2007 anlässlich seines 50. Geburtstags, erreichte in Deutschland fast zehn Jahre nach seinem Tod Doppelplatin.
DAS BUCH
Horst Bork lernte Hans Hölzel alias Falco kennen, als der junge, nur im Wiener Untergrund bekannte Künstler dem A&R-Manager seine Aufnahmen vorspielte. Bork nahm Falco unter Vertrag und erlebte aus nächster Nähe dessen sensationellen Aufstieg in Europa, Japan und Amerika mit. Er lernte ihn als genialischen Künstler kennen, der nach Erfolg strebte, aber sah auch, wie Falco unter den hohen Erwartungen litt, die Fans, Presse und Plattenfirma an ihn stellten, und wie er den Druck von Anfang an mit den verschiedensten Drogen bekämpfte.
Anschaulich und aus nächster Nähe beschreibt Horst Bork Höhen und Tiefen der fast 20-jährigen Karriere des Österreichers, der die Menschen polarisierte, immer für einen Skandal gut war und dennoch geheimnisvoll blieb. Er schildert Falcos Affären, seine Drogenexzesse, sein Verhältnis zum Geld und legt die Wahrheit über seinen geheimnisumwobenen Tod offen.
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| Horst Bork, Falco und Thomas Stein, Goldverleihung von »FALCO 3« in Wien, 1985 | Giorgio Moroder, Brigitte Nielsen und Falco bei den Aufnahmen zu »BODY NEXT TO BODY« in Berlin, 1987 |
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| Markus Spiegel, Horst Bork, Robert Ponger und Falco bei Aufnahmen im Studio | Falco mit der Leiterin des kanadischen Fanclubs, Lorraine Young, in Toronto, 1989 |
DER AUTOR
Horst Bork war Falcos Geschäftspartner und Manager und stand dem Künstler über viele Jahre sehr nahe. Seit Anfang der 80er Jahre arbeitete er neben Falco unter anderem mit Shirley Bassey, Ike & Tina Turner, Udo Jürgens, Chris Rea, Udo Lindenberg und Christopher Lambert zusammen, und seine Firma HoBo Music steht hinter den Erfolgen von No Angels und BroSis. Für den Film über Falcos Leben Falco – Verdammt wir leben noch! wurde er als Fachberater hinzugezogen. Daraufhin beschloss er, ein Buch über seine Jahre mit dem Superstar zu schreiben.
DIE DATEN
- Horst Bork
- FALCO: DIE WAHRHEIT
- Wie es wirklich war – sein Manager erzählt
- 368 Seiten, mit Bildteil
- Hardcover mit Schutzumschlag
- ISBN 978-3-89602-921-8
- 19,90 EUR (D)
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