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DON ALPHONSO: LIQUIDE

Der Roman

LIQUIDE, der finale Dotcomtod Roman, worin drei Helden ausziehen, um den Reichen und Mächtigen zu nehmen, und um einem noch Reicheren wiederzugeben, abzüglich einer kleinen Provision für Heldentaten, nebst den üblichen Spesen für Sex, Drogen und Luxus.

Dieses Buch ist sofort ab Lager lieferbar! Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands – unabhängig vom Bestellwert!

19,90 EUR

In Deutschland portofrei!

Anzahl:   Exemplar


Der Autor Don Alphonso

Don Alphonso Porcamadonna ist ein Hauptinformant von Dotcomtod.com, dem führenden Anbieter für exitorientierte Unternehmensmeldungen. Er ist der lyrische Lautenspieler vor den brennenden Business Plänen. Oder der führende Anbieter für Sargnägel. Die Sichtweise hängt ganz davon ab, ob man im Sarg ist oder auf dem Grab tanzt.

Das längste Epos, der grösste aller Nägel liegt hier in Buchform vor. Lang genug, dass er ins Herz der legendären Munich Area, den Hightech-Standort Nünchen reicht. Und mit viel zynischem Rost dran, damit die restliche New Economy Blutvergiftung bekommt. Denn dieses München kann überall sein, wo Geld, Gier und Glaube an die goldene Zukunft zusammentreffen. 400 Seiten gnadenlose Abrechnung mit dem ganzen System. Nicht nur ein paar fertige Startups, sondern ein Trip in das schwarze Herz der Szene.

Das ist böse. Warum? Don Alphonso erklärt hier.

Die Handlung

Sommer 2001. Der Hightech-Standort München, die „Munich Area“, ist in der Krise. Börsenlieblinge, gehypte Startups und Risikokapitalgeber verbrennen in einem einzigartigen Downturn. Mitten drin statt nur dabei ist Alex, über das Bavarian Venture Capital Network (BVCN) einer der grossen Investoren der Szene. Sein Geld steckt in idiotischen E-Business-Ideen und wird von arroganten Gründern verjubelt. Aber er vertraut dem BVCN.

Lang. Zu lang. Dann passiert es. Hier.

Die Helden

Claudia
Das Marketing. Arbeitet beim Bavarian Venture Capital Network. Jung, schön, erfolgreich. Sie hasst es. MEHR ...

Peter
Die Rechtsabteilung. 4 Punkte im 2. Staatsexamen, Freundin weg, chancenlos. Oft frustriert. Hasst die New Economy. MEHR ...

David
Der Usability-Spezialist. Zurück aus der Krisenregion des Nahen Ostens, wieder in der Krisenregion München, seine eigenen Krisen im Kopf. Nah dran an der Szene. Manchmal etwas zu nah dran an den Opfern der Liquidatoren. MEHR ...

Die Schurken

Tuchner
Der Anwalt und das Mastermind der Szene. Der Beste, den man für Geld kriegen kann. Oder für Venture Capital oder politischen Einfluss. MEHR...

Klaus Kastner
Der Chef des Bavarian Venture Capital Network. Hochgeachtet, beliebt, erfolgreich. Und aggressiv, wenn es gegen seine Unternehmen geht. MEHR...

Die Handlanger
Man muss sich ja die Hände nicht schmutzig machen. In der Munich Area gibt es genug Leute, die alles mögliche machen. MEHR...

Die Gejagten

Die Unternehmer
Entrepreneure. Medienstars. Helden an der digitalen Front zur Zukunft. Virtuosen im Umgang mit den Medien. Cash is happiness. MEHR ...

Die Mitarbeiter
Leistungsbereit. Kreativ. Jung. Absolut loyal. Würden nie auf den Boards der Gewerkschaft Betriebsgeheimnisse posten. Solange sie ihr Geld bekommen. MEHR ...

Die Praktikantin
Hübsch. Nett. Beliebt. Nur ein kleines Tablettenproblem. Aber auch ein klein wenig Hoffnung. MEHR ...

Die Presse

Uta
Die junge Journalistin. Vertrackt schön. Ehrlich. Aufrichtig. Keine von diesen PR-Mäusen. Lässt sich durch nichts beeindrucken. Oder so. MEHR...

Die Herren in Beige und Schlammgrün
Charakterlose Schnorrer. Buffetjournalisten. Wer sie einlädt, ist selber schuld. Und darf sich nicht wundern, wenn nachher was fehlt. MEHR...

Sonstige Medien
Pluralistisch. Ehrlich. Unbestechlich. Qualitativ hochwertig und kompetent. MEHR...

Die Ausstattung: A Noble Death

Don Alphonso Porcamadonna gilt als der gefährlichste Informant bei Dotcomtod.com, dem führenden Anbieter für exitorientierte Unternehmensmeldungen. Er ist ein Virtuose des Abgesangs, der lyrische Lautenspieler vor den brennenden Business Plänen. Oder der beste Dealer für Sargnägel. Hängt ganz davon ab, ob man im Sarg ist oder auf dem Grab tanzt.

Der längste Gesang, der grösste aller Nägel liegt hier in Buchform vor. Lang genug, dass er ins Herz der legendären Munich Area reicht, dick genug, dass er drin bleibt. Und mit viel zynischem Rost dran, damit die restliche New Economy Blutvergiftung bekommt, denn dieses München ist überall. 416 Seiten gnadenlose Abrechnung mit dem ganzen System. Nicht nur ein paar fertige Startups, sondern ein Trip in die Abgründe der Szene. Drei ahnungslose Helden machen sich auf, ein Netzwerk zu zerlegen, Gründer zu feuern und sich selbst zu bereichern.

Alle sind mit dabei: Die miesen Berater. Die geldgeilen VCs. Die
dummen Anleger. Die hinterfotzigen Juristen. Die billigen
Schnorrer. Inkomptente Politiker. Koksende PR.
Marketing on Speed. Betrogene Mitarbeiter.
Die ausgebeuteten Praktikanten. Die
bestechlichen Medienvertreter.
Der Kampf ums Überleben.
Das elende Verecken.
Die Party auf dem
Friedhof.
***
*




Kurz: Das goldene Zeitalter, kurz vor dem Zusammenbruch.

Oder so.

Und Updates gibt es laufend bei Lanu und Dotcomtod.com

Rezensionen

»›Liquide‹ bietet ein Panoptikum aus Niedertracht, Insider-Handel und Drogen, dessen Anti-Helden größtenteils an ihrer eigenen Gier zugrunde gehen. An Tom Wolfes Fegefeuer der Eitelkeiten geschult.« Spiegel special

»Rabenschwarze Geschichte aus der Blüte der New Economy« Stern

»Eine bissige Persiflage auf den Börsen-Hype, ein lockerer Abgesang.« Frankfurter Neue Presse

»Hut ab, hier ist ein Medienprofi am Werk.« Manager Magazin

»Schnell und unterhaltsam geschrieben, entlarvt ›Liquide‹ die selbst ernannten Finanzgenies als das, was sie sind: Windeier.« Buchjournal

»Bitterböse geschrieben und sorgt für jede Menge Lacher. Nur gescheiterte Gründer sollten von ›Liquide‹ die Finger lassen – die Erinnerungen könnten zu weh tun.« Handelsblatt

»›Liquide‹ ist zynisch, schnell, erbarmungslos und vollgesogen mit dem Witz, der aus dem Schrecken kommt. Die Seiten fliegen dahin. Sprache und Form genießt man beim zweiten Lesen.« Die Rheinpfalz


Florian Illies' „Golf zwei“ ist ein Fall für den Pannendienst. Wunden lecken langweilt eben. „Liquide“ reißt sie auf, und das unterhält besser. Der Autor kennt sich aus: Unter dem Pseudonym Don Alphonso hat er im Internet das Sterben des Neuen Marktes begleitet. Weil er so firm ist, vertraut er die Liquidation der Dot-Firmen einem Trio an, das zu wahr ist, um schön zu sein: einem Berater mit Gazastreifen-Erfahrung, einer katholisch sozialisierten, aber körperbetonten Managerin und einem mäßigen Juristen. Ex-Webdesignerinnen nutzen derzeit den Karriereknick für die Reproduktion. Wenn das Post-Start-up-Kind sie eines Tages fragen sollte, wie es zur Machtergreifung der Analysten kam: Dieser böse, kalt beobachtende Roman weiß die Antwort. « Christiane Florin in »Rheinischer Merkur«

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